Die Farben








DIE FARBEN

Farbiges Glas
Für seine Kristallgläser verfügt La Rochère über verschiedene Farben in Pulverform und in verschiedenen Korngrößen, die von den Glasbläsern zur Herstellung verschiedener Stücke verwendet werden.
La Rochère versteht es, Glas so zu färben, dass eine homogene Farbe entsteht (bernsteinfarben, azurblau…), z.B. für die Herstellung des Service Romantik.
Für maschinell hergestelltes Glas benutzt La Rochère wenig Farben, färbt aber die gesamte Masse ein. Die Oxide werden in Plättchenform während der Glasherstellung hinzugegeben, so dass das Glas in seiner Gesamtheit getönt ist. Dank dieses Verfahrens ist die Farbe spülmaschinenfest, was beim täglichen Gebrauch unerlässlich ist.

HERSTELLUNGSTECHNIKEN

Glas mit Bläschen:
Vor dem Gießen wird das noch 900°C heiße Glas in Wasser getaucht, mit Pottasche bestäubt und anschließend mit einer zweiten Schicht Glas bedeckt. Durch die Hitze zersetzt sich die Pottasche und setzt dabei Kohlendioxid frei, das vom Glas eingeschlossen wird und dadurch Blasen bildet.

Glas mit Rissoptik:
Das Produkt wird mit 900°C während des Gießens abrupt in Wasser getaucht, der extreme Temperaturunterschied lässt das Glas Risse bekommen, gleichzeitig sorgt die restliche Wärme für das Zusammenhalten der Kreation.

 










Mehrschichtig sabliertes Glas:

Mehrschichtiges sabliertes Glas entsteht durch das Übereinanderlegen mehrerer Schichten verschiedenfarbigen Glases.
Während das Material heiß ist, wird das Produkt durch Blasen und Schwenken in einer gusseisernen oder hölzernen Form geformt. Der Glasbläser verwendet mehrere Schichten in verschiedenen Farben und erhitzt das Stück anschließend wieder. Der sogenannte Einträger bringt das fertig geformte Glas anschließend in einen Kühlofen.
Dadurch erholt sich das Glas von den belastenden Temperaturschwankungen, einem Zerbrechen durch einen mechanischen oder temperaturbedingten Schock wird so vorgebeugt. Manche Lampen werden bis zu 5 Stunden in solch einem Ofen aufbewahrt. Jedes Stück wird beim Herausnehmen aus dem Ofen kontrolliert.

Das Produkt wird anschließend in kaltem Zustand weiterbearbeitet, und verschiedene Teile werden durch Abdeckungen, die Stickern ähneln, abgedeckt. Durch Sandstrahlen werden die freigelassenen Flächen aufgeraut. Das Know-How und die Erfahrung der Arbeiter ist hierbei entscheidend, nur dadurch können die Feinheiten des vorgeschriebenen Entwurfes umgesetzt werden. Abschließend werden verschiedene Teile des Glases poliert, um glanzvolle Effekte zu erzielen.

DIE VERZIERUNGEN

Gläser mit Goldrand
Ein Hauch von flüssigem Gold wird mit einem feinen Pinsel auf den Glasrand aufgetragen und bei etwa 550°C noch einmal erhitzt.

Geschliffenes Glas:
Das Glas wird mit verschiedenen Diamantschleifscheiben bearbeitet. Das Polieren mit Presskorkscheiben, Borsten- und Filzrädern und Cerdioxid verleiht den Gläsern einen brillanten Glanz. Im Gegensatz zum Säurepolieren hat dieser mechanische Vorgang den Vorteil, den Schliff nicht abzurunden.

 

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